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Hierzu zählen Methoden- und Produktentwicklungen, sowie die Bearbeitung offener wissenschaftlicher Fragestellungen aus der Anwendungs- und Grundlagenforschung. Für eine Labortätigkeit in Research&Development (R&D) wird im Regelfall entweder ein abgeschlossenes naturwissenschaftliches Studium oder eine Promotion vorausgesetzt. Hervorragendes Fachwissen, Kenntnis der aktuellen Literatur und modernster Methoden sind Grundvoraussetzungen.Teamfähigkeit und Führungskompetenz sind im Falle der Laborleitung ebenfalls von großer Bedeutung. Das Berufsfeld im R&D kommt den bekannten Tätigkeiten aus Diplom/Master- oder Doktorarbeit am nächsten. Die industrielle Forschung ist stark darauf ausgerichtet, ein verkaufbares Produkt zu erschaffen.
Ein Clinical Research Associate (CRA) - auch Klinischer Monitor genannt - befasst sich mit der Organisation und Durchführung von klinischen Studien, die zum Beispiel für eine Arzneimittelzulassung wichtig sind. Klinische Monitore arbeiten in der Regel in der pharmazeutischen Industrie oder bei einem Auftragsforschungsinstitut, das Studien im Auftrag eines Pharmaunternehmens durchführt.
Die konkreten Aufgaben reichen von der Suche nach geeigneten Prüfzentren, an denen die Studie durchgeführt werden kann, bis zum Verfassen eines Abschlussberichts. Während der Durchführung der Studie ist der CRA häufig in den Prüfzentren vor Ort, um die Einhaltung des Studienprotokolls sowie der rechtlichen Vorschriften und Richtlinien zu überprüfen. Wichtige Eigenschaften für die Arbeit eines klinischen Monitors sind Organisationstalent, Kommunikationsstärke und Reisebereitschaft.
Nach dem Abschluss des Studiums besteht in wissenschaftlichen Instituten einer Universität die Möglichkeit, zu promovieren. Eine Promotion kann auch an Forschungseinrichtungen oder in der Industrie mit einer kooperierenden Universität durchgeführt werden. Nach der Promotion kann nach einigen Jahren der universitären Forschung, Lehre und der regelmäßigen Veröffentlichung von Ergebnissen die Habilitation erfolgen, die zur Ernennung zum Privatdozenten und damit zur Lehrbefugnis führt. Parallel gibt es auch den Weg der Juniorprofessur. Beide Wege haben in der akademischen Laufbahn das Ziel, einen Ruf zum Universitätsprofessor zu erhalten. Der Aufgabenbereich in einem universitären Institut umfasst neben der Forschung und der Lehrtätigkeit die Akquisition von Drittmitteln und die Publikation von wissenschaftlichen Arbeiten zum eigenen Forschungsbereich. Außerdem gehören Tagungen und Kongresse zur Präsentation von Forschungsergebnissen und die Kontaktpflege zu anderen Forschern im Fachbereich zur täglichen Arbeit. Der Forscher wird an seinen wissenschaftlichen Publikationen gemessen, aber auch an seinen Erfahrungen. Zum Beispiel kann ein längerer Auslandsaufenthalt den Weg zu einer Anstellung als Privatdozent oder einer Universitätsprofessur ebnen. Didaktische Kenntnisse, Führungs- und Überzeugungskraft und Zielstrebigkeit sollte jeder Forscher auf dem Weg zu einer erfolgreichen wissenschaftlichen Karriere in der Universität mitbringen.
Das Produktmanagement begleitet den Produktlebenszyklus von der Idee über die Entwicklung hin zur Produktplatzierung, erarbeitet langfristige Umsatz- und Gewinnziele und etabliert im Rahmen eines Portfoliomanagements Folgeprodukte. Der Produktmanager analysiert die Attraktivität eines Produkts für den Markt, bestimmt die Produktmarkteinführung und diskutiert beispielsweise mit ausgewählten Kunden über das Produkt zur weiteren Konzeptentwicklung. In Zusammenarbeit mit der Marketingabteilung stimmt der Produktmanager verkaufsfördernde Maßnahmen ab und koordiniert Marktforschung, Controlling und die Konkurrenzbeobachtung. Neben der Produkteinführung ist er ebenso verantwortlich für die Wirtschaftlichkeitsanalyse, die auch eine Produkteliminierung zur Folge haben kann.
Soft Skills wie Teamfähigkeit, Durchsetzungsvermögen und Überzeugungskraft sind nur einige Fähigkeiten, die von einem Produktmanager verlangt werden. Er muss immer die Zielgruppe im Auge behalten und entwickelt mittels Befragung von Experten und Kunden innovative Ideen für ein neues Produkt und verbessert oder modifiziert bestehende Produkte. Die Kenntnis des Kundenbedürfnisses ist dabei entscheidend für die Markteinführung eines Produktes. Durch einen regelmäßigen Austausch mit Kollegen aus den anliegenden Business Units, wie der Produktion, dem Vertrieb und dem Business Development kann der Produktmanager die Produkteinführung koordinieren, budgetieren und kontrollieren.
Der Tätigkeitsbereich Produktion umfasst die Koordination von Produktions- und Fertigungsabläufen bzw. die Umsetzung der Produktionsschritte. Dabei ist eine kontinuierliche Verbesserung der Betriebsabläufe und der Produktivität entscheidend zur Erhöhung der technischen und ökonomischen Effizienz. Die Steuerung und Überwachung der Produktionsabläufe und die Pflege und die Wartung der Produktionsanlagen gehören ebenfalls zum Aufgabenbereich.
Eine Dokumentation der Herstellungsprozesse so wie die Durchführung von In-Prozess-Kontrollen zur Gewährleistung der Produktspezifikation sind zu koordinieren. Die Kooperation und Abstimmung mit dem Quality Management ist hier wesentlich, um eine fehlerhafte Produktion zu vermeiden und bei immer komplexer werdenden Produkten eine hohe Produktqualität zu erreichen und zu sichern. Neben Dokumentation und Kontrolle der Herstellungsprozesse müssen in Zusammenarbeit mit dem Produktmanagement Produktions- und Verkaufsmengen bei der Marktproduktion abgestimmt werden. Soft skills wie Teamfähigkeit, Koordinationsgabe und Kommunikationsfähigkeit sind neben einer wissenschaftlich-technischen Ausbildung Schlüsselqualifikationen, die zur alltäglichen Arbeit in der Produktion dazu gehören.
Wissenschaftlicher Außen- oder Innendienst, Service und Support nicht nur vor Ort, sondern auch beim Kunden. Der Produktspezialist arbeitet eng mit der Forschungs- und Entwicklungsabteilung zusammen, um gut über das Produkt informiert zu sein und um Anregungen zur Produktverbesserung einzubringen. Der Produktspezialist steht in direktem Kundenkontakt. In Abhängigkeit vom Produkt muss man den Kunden beraten, aber auch Wartungsarbeiten durchführen und zum Beispiel Geräte installieren oder Produktschulungen durchführen.
Ein Projektmanager ist verantwortlich für die Organisation, Betreuung und erfolgreiche Durchführung von Projekten. Zu seinen Aufgaben zählen die Planung und Strukturierung des Projekts, die Koordinierung der Einzelaufgaben, die Führung und Anleitung von Mitarbeitern, die Budgetplanung und -kontrolle und die Kommunikation mit internen und externen Partnern.
Wichtig ist, dass der Projektmanager Faktoren wie Zeit, Kosten und Ressourcen realistisch einschätzen und sinnvoll einteilen kann. Dabei muss er Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden können und Prioritäten setzen, um Projekte fristgerecht zum Abschluss zu bringen. Projektmanager müssen in der Lage sein, auch unter zeitlichem Druck zuverlässig zu arbeiten und ihre Mitarbeiter zu motivieren. Im wissenschaftlichen Umfeld bedeutet Projektmanagement oft die Betreuung bestimmter Forschungsvorhaben. Wissenschaftler können aber nicht nur in der Forschung und Entwicklung als Projektmanager arbeiten, auch die Arbeit in fachfremden Bereichen, wie dem Eventmanagement oder in der Unternehmensberatung ist möglich.
Die Herstellung, Zulassung und der Vertrieb von Medizinprodukten unterliegt strengen gesetzlichen Vorschriften mit unterschiedlicher Reglementierung in EU-Ländern und dem nicht-eurpäischen Ausland, so dass pharmazeutische Unternehmen die Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit eines Arzneimittels dezidiert nachweisen müssen. Diese Regulatory Affairs bestimmen den gesamten Forschungs- und Entwicklungsprozess eines Arzneimittels schon vor dessen Zulassung. Die Aufgaben im Tätigkeitsbereich Regulatory Affairs umfassen die Planung und Durchführung von internationalen Marktzulassungen und die Kontrolle bzw. Freigabe von Zulassungsdokumenten. Hierzu müssen Zulassungsdossiers für das jeweilige Produkt erstellt und gepflegt und bei den Zulassungsbehörden eingereicht werden. Der Überblick über den Status von Zulassungen weltweit und die gesetzlichen Bestimmung ist damit unerlässlich. Zudem ist die Zusammenarbeit mit diversen Fachabteilungen des Unternehmens eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Einhaltung der strengen Vorschriften und damit für die ökonomische Bedeutung des pharmazeutischen Unternehmens lange vor der Entwicklung eines marktfähigen Produktes. Voraussetzungen für die Tätigkeit im Bereich Regulatory Affairs ist ein abgeschlossenes naturwissenschaftliches Studium, Teamfähigkeit und eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit. Mit einer Weiterbildung zum Clinical Research Associate oder klinischen Monitor steigen die Jobchancen innerhalb dieses Arbeitsfeldes.
Wissenschaftler werden vor allem im Vertrieb von erklärungsbedürftigen Produkten eingesetzt, da sie in der Lage sind, kompetent auf die Fragen der Kunden einzugehen. So vertreiben sie zum Beispiel Medikamente oder Geräte, die im Laboralltag in der Forschung verwendet werden. Neueinsteiger beginnen meist im Vertriebsaußendienst. Sie besuchen Kunden vor Ort und beraten sie zu den Produkten. Häufig sind Vertriebsmitarbeiter auch dafür verantwortlich, den Kunden in die Geräte einzuweisen und Produkte zu erklären. Spätere Karriereschritte sind beispielsweise die Betreuung einer größeren Region mit Führungsverantwortung oder eine Tätigkeit als Key Account Manager, also Großkundenbetreuer. Das Gehalt setzt sich in der Regel aus einem Festgehalt und erfolgsabhängigen Provisionen zusammen. Voraussetzungen für eine Laufbahn im Vertrieb sind neben fachlichem und kaufmännischem Wissen eine hohe Reisebereitschaft und herausragende Kommunikationsstärke.
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